Kunst

Lichtfluten

erschienen am 25.09.2016


Lichtfluten zwischen Himmel und Erde
Ein letztes Flackern des Sommers
Es sinkt tief in die Felder
In geschlossene Lider, modrige Wälder
Leuchtende Stille
Bald ist Nacht

Lichtfluten in meine Gedanken
Durch den eisernen Vorhang
Zum blinden Fleck
Aus Leere wird Fülle
Goldene Hülle
Vor der Nacht

Lichtfluten wie eine Pause
Zwischen Hektik und Rast
Licht kann man nicht atmen
Licht kann man nicht halten
Ich tue es trotzdem
Träumt die Nacht


Abendlicht


Sonnenfluten


Weinlaubsonne



Ich habe eine Freundin, die hat einen Garten im Paradies.
Ich bin ein Glückspilz. Ich habe eine Freundin, die mich in ihren Garten ins Paradies eingeladen hat.

Dort gibt es Honigfeigen und Granatäpfel und hundertjährige Olivenbäume.
Deren Früchte schmecken ganz anders, als alles, was ich kenne. Sie schmecken nach dem Blau des Himmels.

Unter einem Himmel voller Licht gedeiht alles besser. Da geht die Seele spazieren, als hätte sie gerade die Leichtigkeit entdeckt. Unter einem Himmel voller Licht sitzt man im Schatten, nicht in der Dunkelheit.

Ich bin ein Glückspilz.
Ich habe die Früchte gegessen, die Farben aufgesogen, die Wärme gespeichert.
Unter einem Himmel voller Licht.
In der leichtesten Version meiner Selbst.



Feigen


Olivenhain


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