Kunst

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Eine offene Bühne


Wir fuhren ins Blaue und kamen is Grüne. Dort weist ein kupferblauer Pfeil den Weg gen Himmel. Ein kleiner Kirchturm in der ländlichen Stille. Die Geroldkirche in Klingberg.
Das Grün der Bäume flutet leise durch große Glasfenster. Der Kirchturm changiert wie die Wolken ziehen. Welch schöner Ort für ein Konzert.






Lebenszeit. Am 26.03.2015 um 20 Uhr


Das Leben ist kostbar. Das wird einem dieser Tage besonders bewusst.
Morgen Abend, am 26.03.,spiele ich um 20 Uhr im Café Instinkt in St. Peter Ording. Ein Ort, der geradezu symbolisch ist für die Kostbarkeit unserer Lebenszeit, befindet er sich doch in einer onkologischen Nachsorgeklinik.
Dennoch ist das Café Instinkt ein öffentlicher Konzertort. Ein Ort, an dem ich Menschen getroffen habe, die mir weit voraus sind. Sie haben das Leben begriffen.
Und so ist dies eine Einladung, morgen Abend nach St. Peter Ording zu kommen und die Zeit, die wir haben, bewusst zu genießen.
Ich kümmere mich um den Soundtrack.








Dreimal Barcelona


Gerade saß ich am Meer. Die spanische Sonne hatte bereits die Kraft, mich den Winter vergessen zu lassen. Im Licht sieht alles ganz anders aus.
Manchmal habe ich das Gefühl, so etwas wie Erleichterung in den Gesichtern der Menschen zu sehen, wenn sich der wärmende Schleier auf ihre geschlossenen Lider legt. Ist es meine eigene Erleichterung, die mich die Dinge mit anderen Augen sehen lässt? Vielleicht ist Leichtigkeit tatsächlich eine Frage des Blickwinkels.
Der Himmel ist hier so blau.







"True stories" auf DeutschlandRadio Kultur


Ich fühle mich geehrt:
mein neues Album "true stories" wurde in meiner Lieblingssendung "Tonart Chansons und Balladen" mit Holger Beythien auf DeutschlandRadio Kultur vorgestellt.

Zum Nachhören, bitte HIER klicken.






Alleinsam...


Es war an einem nassen Januarabend. Das Jahr war noch ganz jung.
Ich stand an der Bushaltestelle und zählte das Kleingeld für die Busfahrkarte. Neben mir hatte ein älterer Herr Platz genommen. Er schaute in meine Richtung. Ich tat, als bemerkte ich nichts.
Dann sprach er mich an:
"Wohin fahren Sie?"
Ich nannte ihm die Haltestelle in der Innenstadt.
"Das ist gut. Dort will ich auch hin. Lassen Sie - ich lade Sie ein."
Ich muss etwas verwirrt geschaut haben.
"Auf meinen Ausweis können zwei Personen fahren. Ich lade Sie ein. Sie fahren als meine Begleiterin."






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